Joachim Koßmann: Mein Fall - Die Rolle des größeren Bruders des Pfarrers
 

Der größere Bruder des ev. Pfarrers wurde im Jahre 1995 in mehreren anonymen Briefen an das Jugendamt einer kleineren Stadt in der Nähe von Düsseldorf im Landkreis Mettmann / NRW bezichtigt, Kinder im Kindergarten sexuell belästigt / mißbraucht zu haben.

Das Jugendamt ermittelte auch gegen ihn, konnte jedoch keine Beweise dafür finden.

Wenige Wochen später erhielt dann der Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes der kleineren Stadt im LK Mettmann ein Schreiben, in dem der große Bruder des Pfarrers rehabilitiert wurde. Jenes Schreiben war mit einer fingierten Absenderangabe versehen, damit jenes leicht als Fälschung erkennbar ist. Das Jugendamt fiel darauf herein, stellte die Ermittlungen vorzeitig ein und teilte dem großen Bruder die Sache mit. So wurde der Sachverhalt niemals vollständig aufgeklärt. Was das für die Sicherheit der Kinder - auch in anderen Fällen - bedeuten kann, können Sie sicher nachvollziehen.

Es ist natürlich klar, dass eine Person, die dem großen Bruder mit falschen Verdächtigungen Schaden zufügen will, kein Interesse daran haben könnte, ihn anschließend wieder zu rehabilitieren. Da es aber andererseits sicher ist, dass alle relevanten Briefe von derselben Person geschrieben wurden, müssen die Denunziationen andere Gründe gehabt haben.

* Verschleierung eines tatsächlich durchgeführten sex. Kindesmißbrauches durch die vermeintliche Selbstbezichtigung

* Der Urheber der Briefe war dem großen Bruder des ev. Pfarrers wohl gesonnen und suchte nach einem Vorwand, mich unter falschen Verdacht zu bringen

Ich selbst habe den relevanten Kindergarten in den vergangenen zwanzig Jahren höchsten zwei oder dreimal nur von außen gesehen und kann mir daher keine Meinung von den Zuständen dort erlauben.